Baumarten im Klimawandel

Der fortschreitende Klimawandel stellt uns bei der Wahl unserer Baumarten für das private und öffentliche Grün vor besondere Herausforderungen. Die richtige Auswahl von klimaangepassten, gesunden, stressresilienten Baumarten und Selektionen spielt eine entscheidende Rolle für die Zukunft unserer grünen Freiräume und unserer Gärten.

Blumen-Esche (Foto: ArmbrustAnna / pixabay)Veränderte Umweltbedingungen wie Temperaturextreme, anhaltende Trockenperioden einerseits und häufigere Starkregenereignisse andererseits führen dazu, dass unsere bisher bewährten Baumarten mit unserer Umwelt nicht mehr gut zurechtkommen. Mangelnder Wurzelraum, beengte Standortverhältnisse, Bodenverdichtung, Schadstoffemissionen und neu eingewanderte Schädlinge und Krankheiten stellen das einheimische Sortiment zudem vor schwierige Aufgaben. Neben Selektionen von Ahorn, Hainbuche und Mehlbeere wird in Zukunft neuen Baumarten wie Purpur-Erle, Gleditschie, Baum-Hasel, Blumen-Esche und Silber-Linde eine immer größere Bedeutung zukommen.

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Vor diesem Hintergrund stellt die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege speziell zusammengestellte Listen mit empfehlenswerten Baumarten und -sorten sowohl für den Hausgarten als auch für das Öffentliche Grün zur Verfügung:

Baumpflanzung

Neben der richtigen Arten- und Sortenwahl ist die Vorbereitung des Bodens und die Durchführung der Pflanzung für ein erfolgreiches Wachstum der Bäume von entscheidender Bedeutung. Bei einer fachgerechten Pflanzung ist der Wurzelanlauf oberirdisch sichtbar. Eine zu tiefe Pflanzung führt oft zu Wachstumsdefiziten und Adventivwurzeln, die sich später zu sog. Würgewurzeln ausbilden können. Zudem sind die Vorbereitung der Pflanzgrube, das Pflanzsubstrat, die Baumverankerung und der Stammschutz und die nachfolgende Pflege wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Anwachsen der Jungbäume.

Zwei ausgewählte Merkblätter enthalten die wichtigsten Informationen für eine fachgerechte Pflanzung:

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